Bass Gear - Meine Bässe

Benedikt Lang Kontrabass, Mittenwald, Deutschland, ca. 1948
Benedikt Lang Kontrabass, Mittenwald, Deutschland, ca. 1948

Diesen Kontrabass besitze ich seit 1998. Hans Bartsch aus Essen, der beste Geigenbauer im Ruhrgebiet, hat ihn spielfertig gemacht. Er ist ein wirklich guter Studentenbass mit einem präzisen, warmen Ton. Er besitzt eine Fichtendecke, ein Ebenholzgriffbrett und einen furnierten Boden. Darüberhinaus sind an der Kopfplatte Einzelmechaniken angebracht. Ich benutze Thomastik Spirocore Saiten, eine gute Allround - Lösung für den Einsatz im Jazz und im klassischen Orchester, und einen Fishman BP 100 Tonabnehmer.

 

 

Custom Bass, Deutschland, 1983
Custom Bass, Deutschland, 1983

Ein Hybrid aus einem Eschekorpus von 1982 (aus der Fabrik in Asien, die für "Squier" unter anderem die "JV" Serie gebaut hat), einem Precision Hals mit einem 21. Extrabund, handgefertigt aus einem uralten Stück bosnischen Ahorns von meinem Freund und "Meister" Ladi Kaltenbrunner aus Essen, einem 1979er Fender Split PU (von meinem ersten Precision!), Fender Tortoise Shell Pickguard, Schaller Mechaniken, Hipshot XTender, einer vergoldeten Fender Fingerstütze, R.Cocco Saiten (105 auf 0.45) und einer Badass Bass I - Brücke von 1983. Er besitzt einen wunderbaren Ton, der einem Sixties-Fender in nichts nachsteht. Dieser Bass ist 1983 als Fretless mit 2 Tonabnehmern begonnen worden und verändert sich ständig ........Hälse und Tonabnehmer kamen und gingen.....Er ist mein "Bass of life", weil auf diesem Bass die Spuren meines Lebens befestigt sind: Tigeraugensteine von meinem Sohn, ein Bild von einem Clown mit Kontrabass von meiner Tochter, eine Konzertkarte aus dem Jahr 1986 von Jaco, ein Original - Plec von Carol Kaye, ein Splitter von dem Kontrabass, auf dem ich in meinem ersten Schulorchester gespielt habe, der Mond von meiner alten Band "Ukrainian Moon" (1979 - 1984), Sand und 2 Muschelscherben von meiner Lieblingsinsel Texel (von Paal 17....für Insider) und ein Bleistück aus dem Friktionsmotor eines Blechflugzeugs, an dem ich fast erstickt wäre, weil ich ihn als Kind verschluckt hatte...........

Unter dem Pickguard befinden sich Fotos von meinem Vater Franz Basten (+),

Leo Fender (+), Carol Kaye, James Jamerson (+), John Wetton (+), Gary Thain (+),

J.S.Bach (+) , Jaco (+), meinen ersten Orchesternoten, meinem Freund Ladi Kaltenbrunner (+), meinem Musiklehrer und Orchesterleiter Heinz Hasenbein (+), dem Plattencover von Petula Clarkes "Downtown" und ... natürlich von meinen Kindern und meiner Frau mit mir bei einem Ausflug nach Holland.......

 

 

 

Godin A4 fretless, Kanada/USA, 2004
Godin A4 fretless, Kanada/USA, 2004

Dieser Bass gehörte dem Comedian Hennes Bender. Hennes und ich frönen beizeiten derselben Leidenschaft für Bluesbass. Hennes hat den Bass 2008 an mich verkauft. Eine unglaubliche Symbiose aus Kontrabass und Fretless Bass, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ich spiele ihn mit Flatwounds von D'Addario. Ich habe ihm schwarze Mechaniken von Schaller gegeben und einen Hipshot XTender.

Ein wunderbar summender warm schwingender Fretlesston kommt aus diesem Semi - Akustik Bass. Perfekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fender "Road Worn" Jazz Bass, Mexiko, 2009
Fender "Road Worn" Jazz Bass, Mexiko, 2009

Ich hab noch einen bekommen! Was für ein Run auf diese Dinger. Völlig zu Recht! Ein Bass, der über JEDE Anlage klingt und seinen typischen Jazz Bass Sound feiert. Slap, Jaco, Motown... Egal ob mit Hartke, Trace Elliot, Dynacord, EBS oder Gallien Krueger, ob Röhre oder Transistor. Natürlich habe ich ihn in "Jaco Sunburst" gekauft, nachdem ihn wohl die halbe Welt in "Fiesta Red" spielt.......vielleicht auch, weil ich 1976 einen sehr ählichen spielte (eine "Aria" - Kopie mit Block inlays), oder weil Steve Priest von meiner ersten Lieblingsband "The Sweet" im Top of the Pops BBC Video von "Ballroom Blitz" so einen spielte (ich habe das Video damals GELIEBT).......DR oder Elixir Roundwound Saiten (105 auf 0.45), Erle Korpus, Ahorn Hals mit Palisander Griffbrett, die JB Pick Ups, grooved saddles am Steg, Kluson Reverse type Mechaniken........alles wie man es von einem 63er Fender erwarten dürfte einschließlich des Aussehens nach 50 Jahren Bühne! Der Hipshot XTender blinkt dagegen ganz schrecklich neu. Dafür klingt er aber mit dem BassMute von Ellio Martina wie ein Schweinsteil aus guten alten Detroit-Zeiten..........der Lieblingsbass meiner Tochter........

 

 

 

 

Lakland Skyline 55-01 LE, Indonesien/USA, 2011
Lakland Skyline 55-01 LE, Indonesien/USA, 2011

Kaum zu glauben, aber wahr: mein erster Fünfsaiter. Ich hatte vorher kaum einen in der Hand, der es mir so bequem gemacht hat. Es ist ein Lakland Skyline 55-01 aus dem Jahr 2011. Dazu eine limitierte Auflage in Translucent Blue. Eschekorpus, Wölkchenahorndecke, Lakland Bridge, Bartolini MK 1 Pick-Ups, Elixir Saiten (130 auf 0.45), Bartolini 3 Band Equalizer, Maple Neck und Hipshot Tuner. Zum ersten Mal brauche ich keinen XTender! Guter fetter Ton, bei geilster Bespielbarkeit und Übersicht. Was will ich mehr! Neuer Bass für meine neueste Band! Freue mich schon auf die nächsten Live Gigs mit ihm!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sandberg California TM 4 3TSB, Deutschland, 2012
Sandberg California TM 4 3TSB, Deutschland, 2012

One of a kind..... Die hervorragende Qualität von Sandberg ist weitläufig bekannt, aber der hier legt noch mal eine Schüppe drauf. Der Sandberg TM4 aus dem Jahr 2012 könnte zwar ein Zwilling meines Fenders sein, aber ich habe ja auch nichts gegen Zwillinge.....seine bunten Brüder im Musikladen waren jedenfalls nicht ganz ebenbürtig......

Großartige Sounds von Vintage Preci, über Modern Jazz Bass und Music Man bis hin zum eigenen Sandberg Druck.....dazu eine Bespielbarkeit die ihresgleichen sucht....DR High Beam Saiten (0.45-105), Erle Korpus, Canadian Rock Maple Hals, Delano Pick-Ups, Hipshot XTender Key, Sandberg Elektronik und Hardware. Mit dem Bass hier geht alles, was ich spiele, von Rock'n'Roll, über Soul, Motown bis zu Rock, Slapstyle, Tapping, Solosachen.....wow.......

 

 

 

 

 

 

 

Verstärkertechnisch benutze ich einen Orange OB1-300, einen Ampeg PF-500 Portaflex und einen Trace Elliot AH 500 (GP 11 Mark IV) aus dem Jahr 1984. Ich verwende verschiedene  Boxen, einzeln oder in Kombination, je nach Stil und Bühnengröße. Hauptsächlich benutze ich dabei eine Gallien Krueger GK 210 RBS, eine Craaft RSB 410, eine SWR Workingman's 212 und eine Gallien-Krueger MBX 112 . Als Effekte benutze ich Boss Pedale (TU-2, RV –5, CEB –3, BF - 3, OC –3) und den EBS Multicomp.